Kanban

Jeder Kunde hat seine ganz individuellen Anforderungen an die Lieferung seiner C-Teile, die von Branchen, Standort, Arbeitsprozessen, und vielen weiteren Faktoren beeinflusst werden. Im Rahmen stark automatisierter Produktionsprozesse ist oftmals die bedarfsgerechte Belieferung von C-Teilen nach dem Kanban-Prinzip erforderlich. Kanban-Systeme können eingesetzt werden, wenn der Verbrauch der Artikel gut prognostizierbar und das Portfolio harmonisch ist, die Artikel gut verfügbar sind und die Infrastruktur für ein solches System gewährleistet werden kann. Man unterscheidet grundlegend zwei Arten:

Klassisches Kanban-System

Die Japanische Beschaffungsstrategie funktioniert nach dem „Supermarkt-Prinzip“. Hier entnimmt der Verbraucher den Artikel aus dem Regal, woraufhin dieses direkt wieder aufgefüllt wird. Beim klassischen Kanban-Verfahren wird eine bedarfsgerechte Menge eines Artikels in Behältern in einem Pufferlager aufbewahrt und können hier entnommen werden. Die Behälter sind mit einer Karte versehen, welche Produkt- und Bestelldaten enthält. Wird ein kritischer Bestand erreicht, wird die Bestellung ausgelöst.

E-Kanban-System

E-Kanban funktiniert nach dem gleichen prinzip wie das klassische Modell. Zur Optimierung und Beschleunigung des Prozesses erfolgt die Bestellauslösung unterstützt durch Informationstechnologie automatisiert ab.

Vorteile von Kanban-Systemen

  • Beschleunigung des Materialflusses

  • Reduktion der Lagerbestände

  • Werksinterne Transportkostenminimierung

  • Steigerung der Prozessqualität

Ihr Ansprechpartner

Thomas Dahmen
Projektleiter Kanban